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Das Gebiet von Montefalco
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    Das Gebiet von Montefalco
    Porta Sant'AgostinoAufgrund seiner zentralen Lage bietet sich Montefalco für eine Reihe von Ausflügen und Exkursionen zu den unberührtesten Stellen im grünen Umbrien an, die das Kennen lernen dieser Region auf großartige Weise vervollständigen können. Umbrien könnte sich mit dem Zusatz „noch zu entdecken“ präsentieren, zumindest in Bezug auf seine weniger wahrnehmbaren Verknüpfungen und Schauplätze sowie auf sein Geflecht aus überraschenden Panoramen und bedeutenden Monumenten verschiedener Epochen, die im ganzen Territorium verbreitet sind und von einer nicht nur den großen Städten vorbehaltenen Kultur zeugen. Auch in den kleineren Orten des ausgedehnten Gebietes, das sich durch seine Vielfalt und unterschiedlichen Merkmale auszeichnet, sollten diese Zeugnisse neu entdeckt und gewürdigt werden.

    Die moderne Straße des Sagrantino schlägt eine Route durch ausgesprochen alte Orte vor: Sie windet sich durch herrliche Panoramen und entlang an Monumenten, die  mitten auf dem Land in beneidenswerten, durch die Jahrhunderte intakt gebliebenen Umgebungen liegen und wegen ihrer einsamen Lage noch fast unbekannt sind.

    Bevagna
    Ein antikes römisches Munizipium, von dem noch bemerkenswerte Reste erhalten sind. Äußerst beeindruckend die mittelalterliche Piazza, auf der sich die wichtigsten Monumente der Stadt erheben: Die schönen romanischen Kirchen S. Silvestro und S. Michele, der antike Palazzo dei Consoli, heute ein Theater, die Kirche B. Giacomo. Sehenswert sind außerdem die Gemeindepinakothek und vor allem das römische Mosaik. Ganz in der Nähe befindet sich die Wallfahrtskirche Madonna delle Grazie in einer bezaubernden Panoramalage.

    Campello sul Clitunno
    Hier liegen die berühmten Clitunno-Quellen und der kleine, dem Erlöser gewidmete außergewöhnliche Tempel (6.-8. Jh.), der mit bunt zusammengewürfeltem römischem Material nach dem Schema der heidnischen Kultgebäude gebaut wurde.

    Castel Ritaldi
    Charakteristische mittelalterliche Siedlung, auf deren Territorium sich eine alte Pieve mit einer dekorierten, auf das Jahr 1141 datierten romanischen Fassade (eines der ältesten romanischen Gebäude der Region) sowie die Renaissance-Kirche S. Maria della Bruna befinden.

    Giano dell´Umbria
    Große mittelalterliche Burg, wahrscheinlich römischen Ursprungs. In der Kirche S. Francesco sind Fresken des Malers Giovanni di Corraduccio von Foligno zu sehen. Bemerkenswert ist vor allem die Abteikirche S.Felice di Giano, eines der signifikantesten Beispiele der romanischen Kunst in Umbrien.

    Gualdo Cattaneo
    Kennzeichen ist der zentrale runde Turm, Überrest der antiken Festung des 15. Jahrhunderts. In der Pfarrkirche ist eine Krypta aus dem 12. Jh. erhalten. In diesem Territorium befinden sich einige noch gut erhaltene Burgen und vor allem die romanische Doppelkirche S. Terenziano mit beeindruckenden römischen Resten.
    Massa Martana.
    Antiker römischer Weiler auf der ursprünglichen Via Flaminia, der in eine mittelalterliche Burg verwandelt wurde. Ganz in der Nähe befindet sich das einzige Beispiel in Umbrien einer christlichen Katakombe, mit den Resten einer in jüngster Zeit entdeckten kleinen frühchristlichen Basilika. Sehenswert außerdem die über römischen Resten errichtete romanisch-gotische Kirche S. Maria in Pantano und die Renaissance-Wallfahrtskirche S. Maria della Pace auf zentralem Grundriss.

    Trevi
    Entlang der jüngsten Abzweigung der Via Flaminia entstandenes römisches Munizipium, dessen prachtvolle Lage von Giacomo Leopardi gepriesen wurde. Erhalten sind die schöne gotische Kirche S. Francesco, der die Gemeindepinakothek angegliedert ist, und die Kirche S. Emiliano mit beeindruckenden romanischen Resten und einem eleganten Renaissance-Altar von Rocco da Vicenza; in der Nähe liegen die Kirche Madonna delle Lagrime mit Fresken des Perugino und des Spagna sowie die Kirche S. Martino mit Fresken von Tiberio d´Assisi und Spagna. Im Territorium von Trevi befindet sich außerdem die romanische Abteikirche S. Pietro di Bovara, deren Fassade einige vom Giebel des nahegelegenen Clitunno-Tempels entnommene Dekorationsmotive zeigt.


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